Forschungs-und Gedenkprojekte

Mit dem Ziel eine aktive Form der Erinnerungskultur zu finden - die sowohl ein würdiges Gedenken der Opfer der NS-Euthanasieverbrechen ermöglicht als auch den Bogen zur Gegenwart schlägt - wurden Jugendliche in allen Phasen der Aufarbeitung der Ereignisse einbezogen. Historiker haben die Schüler unterstützt und in gemeinsamen Veranstaltungen die Ergebnisse der Forschung besprochen. Dabei standen  verschieden Fragen im Raum, denen nachgegangen wurde. Z.B.:   Wie kann ein Gedenkort aussehen? Wie gehen wir heute mit Menschen um, die nicht in das Konzept unserer "Leistungsgesellschaft" passen? Was definieren wir heute als "lebenswert"?

Im Rahmen der Projekte sind unter anderem eine Ausstellung, eine Publikation und ein Gedenkort entstanden. Auf den folgenden Unterseiten finden Sie nähere Informationen dazu.

Projekt "551 plus"

Ganz aktuell gibt es ein Projekt "551 plus" beim Erich-Zeigner-Haus e.V. mit dem Ziel im Mai 2016 - zur Erinnerung an die dort in der Zeit des Nationalsozialismus geschehenen Verbrechen - vor dem Gelände der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Leipzig-Dösen eine Stolperschwelle zu schaffen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier....

Weitere Informationen:

Eene Meene Muh- und raus bist du-...

 

so der Titel der Wanderausstellung von 2007. Diese fand eine große Resonanz in zahlreichen Leipziger Schulen und Berufsbildungseinrichtungen.
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505 Kindereuthanasieverbrechen in Leipzig

So der Titel des Buches das 2008 veröffentlicht wurde.
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Gedenkort im Friedenspark

 

2011 wurde im Friedenspark der Gedenkort für die Leipziger Opfer der Kindereuthanasieverbrechen geschaffen.
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